Ernährung bei Kinderwunsch – was wirklich hilft
Kann die Ernährung die Fruchtbarkeit beeinflussen? Ja – die Studienlage ist eindeutig. Eine ausgewogene Ernährung kann die Eizell- und Spermienqualität verbessern und die Erfolgsrate einer IVF-Behandlung positiv beeinflussen.
Die wichtigsten Nährstoffe
- Folsäure: 400–800 µg täglich, idealerweise schon 3 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft.
- Vitamin D: Viele Frauen in Deutschland haben einen Mangel – ein Bluttest bringt Klarheit.
- Omega-3-Fettsäuren: Unterstützen die Eizellqualität.
- Zink und Selen: Wichtig für die Spermienqualität.
- Coenzym Q10: Kann die Mitochondrien der Eizellen unterstützen.
Was Sie vermeiden sollten
- Starker Alkoholkonsum
- Rauchen (reduziert die Eizellreserve nachweislich)
- Stark verarbeitete Lebensmittel
- Übermäßiger Koffeinkonsum (mehr als 2–3 Tassen Kaffee täglich)
Die mediterrane Ernährung
Studien zeigen, dass eine mediterrane Ernährung (viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch, Olivenöl) die Fruchtbarkeit positiv beeinflusst. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.
Unser Tipp
Keine Extremdiäten. Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist der beste Weg – für Sie und Ihr zukünftiges Kind.